{"id":197,"date":"2016-11-25T16:27:48","date_gmt":"2016-11-25T16:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.vegconom.de\/germany\/wp-test\/?p=197"},"modified":"2016-11-27T16:30:00","modified_gmt":"2016-11-27T16:30:00","slug":"gesundheitsgefahr-durch-wildfleisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dev.vegconom.de\/germany\/food-and-beverage\/gesundheitsgefahr-durch-wildfleisch\/","title":{"rendered":"Gesundheitsgefahr durch Wildfleisch"},"content":{"rendered":"<p>Gesundheitsgefahr durch Wildfleisch: Sp\u00e4testens, wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Tage k\u00fcrzer werden, haben deftige Gerichte Hochsaison. In der von Oktober bis Januar andauernden Hauptjagdzeit wird Wildfleisch als besonders naturnah und gesund angepriesen \u2013 zu Unrecht, denn Wildfleisch ist h\u00e4ufig stark belastet. Warum auch unabh\u00e4ngige Institute immer wieder vor dem Verzehr von Wildfleisch warnen und welche gesunden tierfreundlichen Alternativen das Wohlf\u00fchllevel zu Beginn der Herbstmonate wirklich steigern k\u00f6nnen, erkl\u00e4rt Ern\u00e4hrungswissenschaftlerin Felicitas Kitali von PETA.<\/p>\n<p>\u201eNoch immer werden Wildgerichte als ,Natur pur\u00b4 beworben, statt Konsumenten \u00fcber die potenziellen Risiken aufzukl\u00e4ren. Denn Vorsicht: H\u00e4ufig sind Wildfleischprodukte mit Blei und anderen gesundheitsgef\u00e4hrdenden Stoffen belastet\u201c, so Felicitas Kitali. \u201eWir empfehlen Verbrauchern, diesen Herbst und Winter auf eine herzhafte vegane K\u00fcche zu setzen und sich mit einer gro\u00dfen Auswahl an rein pflanzlichem Seelenfutter zu verw\u00f6hnen.\u201c<!--more--><\/p>\n<p>Die Gefahren von Wildfleisch:<\/p><div class=\"vegco-after-3rd-paragraph-in-content-desktop-only\" style=\"margin-top: 20px;margin-bottom: 45px;\" id=\"vegco-1033273746\">        <div class=\"sponsored-post-container advadgroup\" style=\"margin-top: 12px; margin-bottom: 45px;\">\r\n            <p style=\"border-bottom: solid #333 2px; padding-bottom: 5px; font-weight: 900; font-size: 16px;\">Sponsored<\/p>\r\n                            <div class=\"preview-inside-article\">\r\n                    <div class=\"post-image\">\r\n                        <a style=\" text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/dev.vegconom.de\/germany\/marketing-und-medien\/update-business-webtalk-teil-7\/\">\r\n                            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/assets.vegconom.de\/media\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/11\/13100235\/DECEMBER-Artikel-HeaderThumbnail-update-1200-x-900-px-vegconomist-update-business-webtalk.jpg\" class=\"attachment-full size-full wp-post-image\" alt=\"update business webtalk\" srcset=\"https:\/\/assets.vegconom.de\/media\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/11\/13100235\/DECEMBER-Artikel-HeaderThumbnail-update-1200-x-900-px-vegconomist-update-business-webtalk.jpg 1200w, https:\/\/assets.vegconom.de\/media\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/11\/13100235\/DECEMBER-Artikel-HeaderThumbnail-update-1200-x-900-px-vegconomist-update-business-webtalk-300x225.jpg 300w, https:\/\/assets.vegconom.de\/media\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/11\/13100235\/DECEMBER-Artikel-HeaderThumbnail-update-1200-x-900-px-vegconomist-update-business-webtalk-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/assets.vegconom.de\/media\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/11\/13100235\/DECEMBER-Artikel-HeaderThumbnail-update-1200-x-900-px-vegconomist-update-business-webtalk-150x113.jpg 150w, https:\/\/assets.vegconom.de\/media\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/11\/13100235\/DECEMBER-Artikel-HeaderThumbnail-update-1200-x-900-px-vegconomist-update-business-webtalk-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/>                        <\/a>\r\n                    <\/div>\r\n                    <div class=\"entry-header\">\r\n                        <a\r\n                            style=\"color: #333; font-size:18px!important; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/dev.vegconom.de\/germany\/marketing-und-medien\/update-business-webtalk-teil-7\/\">\r\n                            update Business Webtalk Teil 7: Reflecting on 2024 and Future Prospects \u2013 What\u2019s Next in the Alt Protein Industry?                        <\/a>\r\n                    <\/div>\r\n                <\/div>\r\n                        <\/div>\r\n        <\/div>\n<p>    Zersplittertes Blei im Fleisch: Messungen im Rahmen des Lebensmittelmonitorings des Bundesamts f\u00fcr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) haben in den vergangenen Jahren immer wieder sehr hohe Werte f\u00fcr Blei\/Bleir\u00fcckst\u00e4nde in Wildschwein-, Reh- und Hasenfleisch ergeben [1]. Auch das Bundesamt f\u00fcr Risikobewertung (BfR) gab in einer Stellungnahme bekannt, dass Wildfleisch zu den am h\u00f6chsten mit Blei belasteten Lebensmitteln geh\u00f6rt [2]. Der Grund: Die bei der Jagd verwendeten Bleikugeln zersplittern h\u00e4ufig im Tier \u2013 dabei verteilen sich Fragmente und winzige Bleisplitter. Eine oft empfohlene \u201eEntfernung des Fleisches um den Wundkanal\u201c reicht meist nicht aus. Auch in vom Schusskanal weiter entfernten Fleischst\u00fccken sind h\u00f6here Bleigehalte nachweisbar [3].<\/p>\n<p>    Gef\u00e4hrliche Belastung: Verbraucher haben kaum M\u00f6glichkeiten, \u00fcber Beh\u00f6rden an Informationen zur Gesetzeslage und Messergebnisse hinsichtlich der radioaktiven Belastung von Wildfleisch zu gelangen. Immer wieder zeigen Messungen eine Radioaktivit\u00e4t weit \u00fcber dem f\u00fcr Fleisch festgesetzten Grenzwert. Grund hierf\u00fcr ist die noch immer andauernde Belastung des Wald\u00f6kosystems durch das radioaktive C\u00e4sium-137 der Tschernobylkatastrophe von 1986. Laut BfR enthalten Fleisch und Innereien von Wildtieren au\u00dferdem vergleichsweise hohe Konzentrationen von Dauergiften wie Dioxinen und polychlorierten Biphenylen (PCB).<\/p><div class=\"vegco-after-5th-paragraph-in-content-mobile-only\" style=\"margin-top: 20px;margin-bottom: 20px;\" id=\"vegco-2827991454\"><div class=\"vegco-adlabel\">Anzeige<\/div>        <div class=\"sponsored-post-container advadgroup\" style=\"margin-top: 12px; margin-bottom: 45px;\">\r\n            <p style=\"border-bottom: solid #333 2px; padding-bottom: 5px; font-weight: 900; font-size: 16px;\">Sponsored<\/p>\r\n                            <div class=\"preview-inside-article\">\r\n                    <div class=\"post-image\">\r\n                        <a style=\" text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/dev.vegconom.de\/germany\/stellenanzeigen\/mediaberater-m-w-d-gesucht-20-30-stunden-woche\/\">\r\n                                                    <\/a>\r\n                    <\/div>\r\n                    <div class=\"entry-header\">\r\n                        <a\r\n                            style=\"color: #333; font-size:18px!important; text-decoration: none;\" href=\"https:\/\/dev.vegconom.de\/germany\/stellenanzeigen\/mediaberater-m-w-d-gesucht-20-30-stunden-woche\/\">\r\n                            Mediaberater (m\/w\/d) gesucht (20-30 Stunden\/Woche)                        <\/a>\r\n                    <\/div>\r\n                <\/div>\r\n                        <\/div>\r\n        <\/div>\n<p>    Keime durch Belastung: Wissenschaftliche Studien belegen, dass der bei der Jagd entstehende Stress zu einer erh\u00f6hen Keimbildung in Tierk\u00f6rpern f\u00fchrt. Eine Verz\u00f6gerung bei der Entfernung der Eingeweide l\u00e4sst den Keimgehalt dar\u00fcber hinaus drastisch ansteigen. Dies ist insbesondere bei der Nachsuche angeschossener Tiere und beim sogenannten Streckelegen der Fall, bei dem das Wild in einer vermeintlichen Zeremonie nebeneinander aufgereiht wird.<\/p>\n<p>    Mangelhafte Kontrollen: In Deutschland ist es nicht verpflichtend, get\u00f6tete Wildtiere amtlich durch einen Tierarzt untersuchen zu lassen. Jeder J\u00e4ger entscheidet selbst, ob er ein Tier f\u00fcr eine \u201eamtliche Fleischuntersuchung\u201c anmeldet. Einzige Ausnahme bildet die vorgeschriebene Untersuchung auf die Fadenw\u00fcrmer Trichine bei Wildschweinen.<\/p>\n<p>    Trugschluss \u201eregional\u201c: Viele Verbraucher glauben, beim Kauf von Wildfleisch ein Produkt aus der Region zu beziehen. Deutschland geh\u00f6rt mit Tausenden Tonnen j\u00e4hrlich jedoch zu den weltweit gr\u00f6\u00dften Abnehmern neuseel\u00e4ndischer Hirsche \u2013 auf Verpackungen und Speisekarten in deutschen Restaurants ist die Herkunft h\u00e4ufig nicht sofort ersichtlich.<\/p>\n<p>Leckere Tipps f\u00fcr eine rein pflanzliche Herbst- und Winterk\u00fcche:<\/p>\n<p>    Herzhaft und w\u00e4rmend: Deftige Suppen, Eint\u00f6pfe, Flammkuchen, Aufl\u00e4ufe sowie K\u00fcrbis-, Kohl- und Kartoffelgerichte gelingen auch vegan, w\u00e4rmen und liefern mit frischem Gem\u00fcse und H\u00fclsenfr\u00fcchten wertvolle Mikron\u00e4hrstoffe und Proteine.<\/p>\n<p>    Cremig und gesund: Nussmus zu ged\u00fcnstetem Gem\u00fcse oder zusammen mit Gem\u00fcsebr\u00fche eingekocht liefert nicht nur viele Mineralstoffe und gesunde Fette \u2013 hieraus lassen sich auch wunderbar cremige Saucen zaubern, die wahres Seelenfutter sind.<\/p>\n<p>    Gem\u00fcse einmal anders: Gem\u00fcse schmeckt nicht nur gekocht. Gerade K\u00fcrbis, Wurzelgem\u00fcse und Kohl, die jetzt Saison haben und regional erh\u00e4ltlich sind, schmecken wunderbar aus dem Ofen. Die dabei entstehenden R\u00f6staromen sind genau das richtige f\u00fcr kalte Abende. Aus Gr\u00fcnkohl, Wirsing und Co. lassen sich so zudem im Handumdrehen gesunde Chips zubereiten.<\/p>\n<p>    Rauchiger Geschmack: Kross gebratene R\u00e4uchertofuw\u00fcrfel, ger\u00e4ucherter Tempeh (fermentierte ganze Sojabohnen) oder Seitan (Weizeneiwei\u00df) sowie Gew\u00fcrze wie Rauchsalz, ger\u00e4uchertes Paprikapulver und fl\u00fcssiger Rauch sorgen f\u00fcr W\u00fcrze in jedem Gericht. Auch klein gew\u00fcrfeltes und kross angebratenes Vollkornbrot verleiht Wintersalaten das herzhafte Etwas.<\/p>\n<p>    \u201eKlassiker\u201c rein pflanzlich: Ob Rollbraten, Gulasch, K\u00e4sesp\u00e4tzle, Rouladen oder G\u00e4nsebraten \u2013 die vegane K\u00fcche macht auch vor tierfreundlichen Klassikern nicht Halt. Dazu eignen sich klassische Beilagen wie Kartoffelkn\u00f6del, Rotkraut, Rotwein- oder Holundersauce oder Preiselbeeren, Pilzsojarahmsauce und eifreie Sp\u00e4tzle.<\/p>\n<p>    S\u00fc\u00dfes zum Nachtisch: Frisch gebackenes Obst-Crumble, ein warmes Preiselbeer-Birnen-Dessert oder eine Dark Mousse au Chocolate sorgen f\u00fcr einen s\u00fc\u00dfen Abschluss des veganen Herbstmen\u00fcs.<\/p>\n<p>Die rein pflanzliche K\u00fcche l\u00e4sst keine W\u00fcnsche offen: Ob schnell und einfach zubereitet oder f\u00fcr anspruchsvolle K\u00f6che \u2013 hier gibt es zahlreiche Rezeptideen und Tipps.<\/p>\n<p>PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, gegessen zu werden. Veganer f\u00fchren nicht nur ein ges\u00fcnderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachth\u00f6fen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ern\u00e4hrung spielend leicht.<\/p>\n<div class=\"vegco-after-content\" id=\"vegco-1520310906\"><hr>\r\n<p style=\"background-color: #e0e0e0; padding: 15px;\">Unsere Betriebskosten steigen, die Erl\u00f6se stagnieren. Wenn Sie unsere Inhalte sch\u00e4tzen, k\u00f6nnen Sie unsere Arbeit mit einem vegconomist+ Unterst\u00fctzer-Abo f\u00f6rdern. Planbare Eink\u00fcnfte stellen sicher, dass wir unsere Produkte weiterhin unabh\u00e4ngig, reichweitenstark und kostenfrei zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen.\r\n<br>\r\n<a href=\"https:\/\/dev.vegconom.de\/germany\/vegconomist-plus\/\">>>> Jetzt unterst\u00fctzen<\/a><\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesundheitsgefahr durch Wildfleisch: Sp\u00e4testens, wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Tage k\u00fcrzer werden, haben deftige Gerichte Hochsaison. In der von Oktober bis Januar andauernden Hauptjagdzeit wird Wildfleisch als besonders naturnah und gesund angepriesen \u2013 zu Unrecht, denn Wildfleisch ist h\u00e4ufig stark belastet. 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